Taucherschacht-Schiff Kaiman

Das heute unter „Kaiman“ geführte Tauchschachtschiff wurde 1892 gebaut und damals auf den Namen „Kaiser Wilhelm“ getauft.
Länge = 44,50 m, Breite = 9,33 m, Höhe = 14,30 m.
In der Schiffsmitte befindet sich die Taucherglocke, die bis in 8 m Tiefe abgesenkt werden kann. Das Schiff verfügt über keinen eigenen Antrieb, das heißt, es muss zum Einsatzort geschleppt werden.
Der „Kaiman“ wurde 2006 außer Dienst genommen, er ist heute ein technisches Denkmal. Der Kaiman liegt zur Zeit in Duisburg und soll dem Museum zugeordnet werden.

Der Taucherschacht „Kaiman“ ist einer und der letzte heute noch existierende der vormals fünf Coulombschen Taucherschächten, die ab 1859 für den Rhein gebaut wurden.

Der Kaiman (damals noch K“aiser Wilhelm“) wurde 1892 in Duisburg bei den Firmen Hanner & Comp. und der Schiffswerft Berninghaus als Taucherglocke V gebaut. 1890 erstand die Schwester „Krokodil“.
Die Aufgabe der Tauchschächte war die Arbeit an der Sohle des Rheines, Hindernisse zu beseitigen und Bojen neu zu verankern oder zu warten.

Der Kaiman im Nachbau als Modell, in interessantes Vorhaben, aus dem sich auch die Funktionsweise des Tauchschachtschiffes erschließt. http://www.ig-binnenschiffe.de/Kaiman.html

 

Alle Fotos dieser Seite: Bildquelle: 

Bundesanstalt für Wasserbau Karlsruhe

Das Bild zeigt den gesunkenen Schacht bei der Bergung in seinem üblichen Einsatzort Rhein mit Hilfe von 2 Schwimmkränen
Bild: Im Innern der Glocke. In Bildmitte links vom Feuerlöscher ist der Eingang in die Druckkammer
Bild: Das Schiff auf dem Rhein bei Bendorf

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